Einsätze 2008 - Feuerwehr Büsum

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Einsätze 2008

Einsätze

Einige Einsätze aus dem Jahr 2008:

Rettung vom Dach des Veranstaltungszentrums 22.12.08
Am Montag Nachmittag um kurz vor drei, wurde die Feuerwehr Büsum zu einer Menschen und Tierrettung am Veranstaltungszentrum Büsum gerufen. Beide befanden sich in einer lebensbedrohlichen Situation in schwindelnder Höhe.
Die Hundehalterin, die in einer der Dachwohnung über dem Restaurant "Büsumer Pesel"lebt, hatte versucht ihren Vierbeiner unter Einsatz ihres Lebens selbst vom Dach zu retten. Dieses gelang ihr aber nicht ohne fremde Hilfe.
Zuvor hatte der Hund, eine auf dem Balkon sitzende Möwe verfolgen wollen. Er sprang über die Balkonbrüstung und lief über das angrenzende Dach hinweg, bis es nicht mehr weiterging. An der äußersten Seite, kurz vor der Dachrinne war Schluss.
Passanten bemerkten das sich eine junge Frau auf dem dach, in einer Notsituation befand. Diese riefen die Rettungsleitstelle, die umgehend Alarm für die Feuerwehr auslöste. Die Eintreffende Büsum Wehr, versuchte über zwei Wege gleichzeitig eine Rettung einzuleiten. Eine Schiebeleiter wurde in Stellung gebracht um auf die gut acht Meter hohe Dachseite zu gelangen. Hierbei gab es Probleme die Leiter an der benötigten Stelle auf zu richten, da Steine und ein Geländer nicht viel Platz zu aufbauen ließen. Dies kostete einige Zeit. Im selben Moment machten sich Feuerwehrleute über das Treppenhaus hinauf aus dach, auf den Weg. Ein Feuerwehrmann kletterte mit Gutzeug ausgerüstet und an einer Leine gesichert, zu dem Hund. Dieser konnte schließlich wohl behalten der Besitzerin übergeben werden. Schneller und sicherer für alle Beteiligten währe nur die Rettung über ein Hubrettungsfahrzeug gewesen, wie eine Drehleiter beispielsweise. Aber so etwas gibt es im ganzen Amt Büsum - Wesselburen leider nicht. Im Einsatz war die Feuerwehr Büsum mit vier Fahrzeugen, vorsorglich ein Rettungswagen und ein Streifenwagen der Polizei.(Fotos: FF Büsum / Bericht: Jens Albrecht FF Büsum)

Explosion im Bahnhof WC am 16.12.08
Feuer nach Explosion
Am Dienstag Nachmittag um kurz nach fünfzehn Uhr, ereignete sich eine Explosion mit einem lauten knall im Büsumer Bahnhofsgebäude. Unbekannte Täter hatten auf der Toilette den Mülleimer in Brand gesteckt, in dem sich zwischen dem Unrat eine Haarspraydose befand. Diese Explodierte schließlich mit großer Wucht.
Die Druckentwicklung war so groß, das am Türrahmen das Schloss aus der Holzzarge gerissen wurde und die Zugangstür aufflog. Auf dem Bahnhofsflur waren durch die Druckwelle Deckenplatten angehoben und eine Lampe zu Boden geschmettert worden. Die verständigte Rettungsleitstelle-West löste Vollalarm für die Feuerwehr Büsum aus. Auch die Polizei und ein Rettungswagen wurden umgehend zum Bahnhof in die Heider Straße geschickt. Als die Rettungskräfte dann am Unglücksort eintrafen, entspannte sich die Aufregung etwas. Das entstandene Feuer war schnell gelöscht und es wurde glücklicher weise keine Menschen verletzt.Der Sachschaden blieb jedoch nicht unerheblich. Das es Brandstiftung war konnte man sich ziemlich sicher sein. Kurz vorher wurden zwei junge Personen beobachtet die schnell das weite suchten.

Erst am Samstag musste die Büsumer Feuerwehr zu einem Papiertonnenbrand bei der Realschule ausrücken. Zwei „Blaue-Tonnen“brannten vollständig nieder. Ein übergreifen auf zwei große Kunststoff Müllcontainer und die kleine Turnhalle, konnte verhindert werden. Auch hier geht man von Brandstiftung aus. (Fotos: FF Büsum / Bericht: Jens Albrecht FF Büsum)

Unfall bei Eisglätte - Fahrerin schwer verletzt 24.11.2008
Nordgrovener Weg: Büsum - Westerdeichstrich
Am Montag abend den 24.11.08 um 21.15 Uhr, befuhr eine 18 Jahre alte Westerdeichstricherin mit ihrem Pkw den Nordgrovener Weg (K 55) aus Westerdeichstrich kommend in Richtung Stinteck, als sie höhe der Alten Schule aufgrund von Straßenglätte ins Schleudern geriet. Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Hierbei zog sie sich sehr schwere Kopfverletzungen zu, so dass akute Lebensgefahr bestand. Die Feuerwehren aus Westerdeichstrich und Büsum retteten die Eingeklemmte Person aus dem stark deformierten Opel Corsa.

Die junge Frau war in soweit eingeschlossen, das sie nicht sofort aus dem Fahrzeug herausgeholt werden konnte. Noch im Fahrzeug wurde eine Erstversorgung durch den Rettungsdienst vorgenommen. Mit Hilfe von Hydraulischem Gerät musste das Fahrzeug von der Feuerwehr so weit geöffnet und zerlegt werden, das man zusammen mit dem Rettungsdienst eine möglichst schonende Rettung über das - vorher entfernte Autodach - vornehmen konnte. Dazu bestand die Gefahr das der PKW noch in den Straßengraben rutschen konnte und musste dementsprechend mit Stahlseil und Holzkeilen gesichert werden.  
Die Feuerwehr Büsum hatte an diesem Tag zufällig Ihren Dienstabend gehabt und war gerade im Gerätehaus als die Funkmeldeempfänger ansprangen und der Alarm auflief. So konnten sie umgehend mit der gesamten Wehr ausrücken und war noch vor der Ortsansässigen Feuerwehr an der Einsatzstelle. Allerdings mussten die Helfer sehr vorsichtig dorthin fahren, um nicht selber Opfer der Straßenglätte zu werden. Die Verunfallte wurde unter Notarztbegleitung mit dem Rettungswagen in Westküstenklinikum nach Heide gebracht. Im Einsatz war die Gesamte Feuerwehr Westerdeichstrich und Büsum mit sieben Fahrzeugen, zwei Rettungswagen, ein Notarzt so wie Steifenwagen der Polizei. (Fotos: FF Büsum / Bericht: Jens Albrecht FF Büsum)

"Land unter"  03. - 05.10.2008
Großeinsatz für Feuerwehr und THW in Büsum
Unwetteralarm
Starke Regenfällen vom 1. bis 4. Oktober, führten im Raum Büsum zu einer extremen Hochwassersituation in der Kanalisation, Entwässerungsgräben und Regenrückhaltebecken.
>>> weiter zum Bericht

Tierrettung aus Kaninchenbau  am 07.09.2008
Am Sonntag Abend wurde die Freiwillige Feuerwehr Büsum zu einer Tierrettung gerufen. Ein Hund war in einen Kaninchenbau geschlüpft. Dieser befand siech im Schleusenbereich zwischen neuem DGzRS SAR-Station und der Deichkrone. Da es ein ziemlich ausgedehnter Bau war, konnte man erst gute fünf Meter weiter, wie dort wo das Tier verschwunden war, an einem anderen Eingangsloch ein Lebenszeichen feststellen. Die Feuerwehr buddelte sich mit Schaufel und Spaten vorsichtig voran. Der Kaninchenbau warsehr verzweigt undder richtigen Gang konnte nicht sofort gefunden werden. Genau so hatte sich wohl auch die kleine Hundedame in dem Labyrinth verirrt und keinen Ausweg mehr gefunden. Fast einen Meter tief grub man, bis endlich ein Sandiges etwas zu sehen war. Große Erleichterung machte sich bei allen beteiligten breit, als Frauchen das Tier wieder auf den Arm nehmen konnte. Im Einsatz waren zehn Mann der Feuerwehr Büsum gewesen.
Bericht Jens Albrecht - FF Büsum

Ein Toter bei Gebäudebrand in Wesselburen am 13.08.2008
Feuer F3y - Lollfuß 13.08.2008
Am Mittwoch Abend gegen acht Uhr Abends, ist ein Mann bei einem Gebäudebrand mitten in Wesselburen, Straße Lollfuss umgekommen. Die Brandursache ist noch nicht klar und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Fest steht nur das der Behinderte Mann sich nicht mehr rechtzeitig, selber retten konnte. Er konnte von der eintreffenden Feuerwehr nur noch Tot geborgen werden.
Ein anderer Hausbewohner schaffte es noch sich selber vor den Flammen zu retten. Die alarmierte Wehr Wesselburen und Süderdeich, mussten einen umfassenden Löschangriff Aufbauen um das praktisch im Vollbrand stehende haus, mit Holz Zwischendecke, unter Kontrolle zu bekommen.Dabei ging man unter Schweren Atemschutz vor. In der Zwischendecke und im Dachbereich, flammte es immer wieder auf.Um die letzten Glutnester finden zu können und diese letztendlich ab zu löschen, wurde um kurz nach acht, zusätzlich die Büsumer Feuerwehr nachalarmiert. Diese verfügt über eine Wärmebildkamera, mit der man auch schnell den gewünschten Erfolg bekam. Die Nachlöscharbeiten und Brandwache zogen sich noch bis in den Späten Abend hin. Im Einsatz waren insgesamt über sechzig Feuerwehrleute. Alle vier Fahrzeuge der Wesselburener Wehr, die Feuerwehr Süderdeich und die Feuerwehr Büsum mit zwei Fahrzeugen. Auch der Rettungsdienst war mit an der Einsatzstelle, so wie die Polizei.

Schwerer Verkersunfall am 09.08.2008
Am Samstag Nachmittag ereignete sich um kurz nach 16 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der B203, Höhe Österdeichstrich. Der Fahrer eines Kleinwagens (Honda) aus Richtung Heide kommend, geriet auf den rechten Grünstreifen und verlor die Kontrolle. Das Fahrzeug schleuderte quer zum Gegenverkehr wo es mit einem aus Richtung Büsum kommenden VW Golf, kollidierte und landete auf der anderen Seite im Straßengraben. Die auf der Rücksitzbank sitzende Jugendliche, so wie Zwei Kinder und die Beifahrerin, erlitten schwere bis schwerste Verletzungen und wurden eingeklemmt. Auch der andere PKW erlitt Totalschaden und die Insassen wurden ebenfalls stark verletzt.
Eine groß angelegte Rettungsaktion lief an, um die sieben Verunfallten zu retten und Medizinisch erst zu versorgen. Alarmiert wurden acht Rettungswagen, zwei Notärzte, ein leitender Notarzt, ein organisatorischer Leiter vom Rettungsdienst. Weiter wurden vier Rettungshubschrauber zur Unfallstelle beordert, die auch jeweils mit Notarzt besetzt sind. Die Büsumer Polizei sperrte die Bundesstraße von Warwerort bis Österdeichstrich. Ebenso waren nach kurzer Zeit die Feuerwehren Warwerort, Wöhrden und Büsum an der Einsatzstelle. Diese hatten die Aufgabe die Eingeklemmten aus dem Autowrack zu befreien und den Rettungsdienst zu unterstützen. Mit Hydraulischem Gerät mussten die Türen auf der Beifahrerseite entfernt werden um die Personen heraus zu bekommen. In dem im Straßengaben liegenden PKW, saßen insgesamt fünf und im anderen zwei Personen. Alle trugen Verletzungen davon. Vier von ihnen wurden mit den Hubschraubern, in verschiedene Krankenhäuser in der Umgebung geflogen, da nicht alle gleichzeitig in einem zur gleichen Zeit entsprechend versorgt werden konnten.
Der Unfallwagenfahrer, war der Großvater zu den verletzten Kindern. Diese wahren auf den Weg von Bückeburg nach Büsum, um ihren Urlaub in einer Ferienwohnung an zu treten. Ein weiteres Enkelkind war mit der Bahn Richtung Büsum unterwes, das leider am Bahnhof von der Polizei in Empfang genommen werden musste. Nach rund zwei Stunden Arbeit, konnten auch die siebenundfünfzig Feuerwehrleute wieder einrücken. Die Polizei war mit fünf Kräften und die Wasserschutzpolizei mit einem Mann im Einsatz. Spontan half ein Arzt und Krankenschwester bei der Versorgung der Unfallopfer mit. Diese waren zufällig auf der Bundesstraße unterwegs gewesen. (Fotos: FF Büsum / Bericht: Jens Albrecht)
Nachtrag 30.08.2009:
Die bei dem Unfall beteiligte Beifahrerin so wie ein Kind, sind leider später aufgrund Ihrer starken Verletzungen, im Krankenhaus verstorben. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Familie.

Ölunfall in der Friedrichstraße 31.07.2008
Am Donnerstag morgen kurz nach neun Uhr, kam es zu einem Ölunfall in der Friedrichstraße. Durch einen Technischen Fehler an einem Tank -LKW, geriet eine geringe Menge Heizöl durch einen Überlauf ins Freie. Um eine Umweltverschmutzung zu verhindern, wurde die Büsumer Feuerwehr alarmiert. Diese Streute die Rutschige Straßenoberfläche mit Ölbindemittel ab und nahm das dann voll gesogene Material wieder auf, welches dann schließlich entsorgt wurde. Die Schadenstelle wurde vorsichtshalber wegen eventuell noch rutschigen stellen, vorübergehend mit Warnschildern versehen. Im Einsatz waren sechzehn Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen. Ein Steifenwagen der Polizeistation Büsum war ebenfalls mit Vorort. (Fotos: FF Büsum / Bericht: Jens Albrecht)

Feuer in der Fiedrich-Paulsen-Straße 10.07.2008
Um viertel nach acht wurde der Rettungsleitstelle ein Feuer, in der Frierich-Paulsen-Straße in Büsum gemeldet. Sofort wurde die Büsumer Feuerwehr alarmiert die umgehend ausrückte. Auf der Anfahrt war noch nicht bekannt gewesen was die Helfer Vorort erwartet. Doch hatten einige von ihnen bereits auf dem Weg zum Gerätehaus gesehen, das es zu einer starken Rauchentwicklung in dieser Straße kam. Das deutete auf eine ernste Lage hin. Vorort wurde klar das es hinter einer Garage im Hauswirtschaftsraum brannte. Dicker Qualm drang durch alle ritzen heraus, bis die Tür geöffnet wurde um mit einem Löschangriff das Feuer zu bekämpfen. Dabei ging man unter schwerem Atemschutz vor. Ein direkter Brandherd war im dicken Rauch nicht aus zu machen. Das Feuer hatte sich bereits auf die Wäschekammer und einem Nebenraum ausgedehnt. Durch Hilfe der Wärmebildkamera konnte man aber die Glutnester ausmachen und ablöschen. Ein übergreifen auf die Nachbargarage konnte verhindert werden. Im Einsatz war die Feuerwehr Büsum mit 15 Angehörigen und drei Fahrzeugen, vorsorglich der Rettungsdienst und die Büsumer Polizei. Die Brandursache ist noch unklar, erste Vermutungen deuten auf einen technischen Defekt hin. (Fotos: FF Büsum / Bericht: Jens Albrecht

Verkersunfall am Bahnübergang B 203 -  22.06.2008
Nur wenige Meter vorm Bahnübergang in Österdeichstrich sind am 22.06.08, nachmittags gegen 14 Uhr zwei Autos zusammengeprallt. Während ein Fahrzeug in einem Vorgarten landet, bliebt ein anderer Wagen direkt auf den Gleisen stehen.
„Es hat einen lauten Knall gegeben, und dann war es für kurze Zeit wieder ganz ruhig" schildert Gerhard Klaue die Situation. Zum Zeitpunkt des Unfalls war der Rentner gerade in seinem Haus, welches direkt an der B203 liegt. Als er wenige Minuten später in seinen Vorgarten schaut, traut er seinen Augen kaum: An einem Baum hinter einem kleinen Wall, der als Sichtschutz zur viel befahrenen Straße dient, war ein Auto zum Stehen gekommen. „Das ich das noch auf meinen alten Tagen erleben muss", sagt Klaue. Fassungslos steht er minutenlang am Gartenzaun. Dem Insassen, ein 79-Jähriger, ist während der Fahrt schlecht geworden, berichtet Polizei Hauptmeister Uwe Witthohn. Hinter den Bahngleisen in Richtung Büsum prallt er mit seinem Audi in die Fahrerseite eines entgegenkommenden roten Fiat Barchetta. Während der Rentner mit seinem Wagen leicht verletzt im Vorgarten landet, kommt der andere Fahrer mit seinem Fiat-Cabrio direkt auf dem Bahnübergang zum Stehen. Er und seine Ehefrau aus Westerdeichstrich werden ebenfalls leicht verletzt und müssen mit dem Rettungswagen ins Westküstenklinikum gefahren werden. Die Strecke der Schleswig-Holstein-Bahn, Heide-Büsum wird sofort gesperrt. Der nächste Zug hätte den Unfallort planmäßig 25 Minuten später passieren sollen. Die Feuerwehren aus Büsum und Warwerort sind mit 35 Helfern im Satz. „Als erstes haben wir das Fahrzeug von den Gleisen gezogen", sagt Wehrführer und Einsatzleiter Andreas Genthe. Auch die Bundesstraße wird in beide Richtungen gesperrt. Trotz der Vollsperrung erreichen immer mehr Schaulustige den Unfallort. Vor allem Fahrradfahrer schieben Zweiräder langsam zum Bahnübergang, bleiben stehen und schauen den arbeitenden Einsatzkräften zu. Auch einen Spruch wie: „Na, schwitze alle schon", müssen sich die Feuerwehrleute in ihrer dicken Einsatzkleidung anhören. Nach 45 Minuten gibt die Polizei die Straße wieder frei. Völlig verschwitzt erreichen Feuerwehrfrauen in ihren dicken schwarzen Jacken den Einsatzort. Zuvor hatten sie Autofahrer an der Kreuzung im Ort in Richtung Wesselburen umgeleitet. Dort seien sie auf viel Unverständnis gestoßen, berichten sie. Ein Notfallbeauftragter Bahn erreicht nach einer Stunde den Unfallort. Er gibt die Strecke wieder frei. Kurz darauf verlässt der erste Zug aus Heide wieder den Bahnhof in Richtung Büsum. Insgesamt sind zwei Züge ausgefallen. (Bericht: R.Thiessen DLZ 23.06.2008 / Fotos: FF Büsum )

Siloanhänger schwimmt im Büsumer Hafen 15.06.2008
Am Sonntag morgen kurz nach sieben, kuckten Anwohner am Hafenbecken drei in Büsum wohl nicht schlecht. Als sie plötzlich etwas komisches im Hafenbecken schwimmen sahen, was dort eigentlich nicht hin gehörte. Es wahr ein LKW Anhänger der Firma J. Stöfen. Wahrscheinlich war er in der Nacht einem Dummenjungenstreich zum Opfer gefallen und in den Büsumer Hafen geschoben worden. Die Wasserschutzpolizei und Feuerwehr Büsum alarmierte man über Notruf. Auch des Tochterboot „Emmi“ des DGzRS Seenotkreuzers wurde später noch angefordert. So konnte der selbst auftreibende, drei Kammern-Siloanhänger ein mal durch den Hafen, bis ende Hafenbecken zwei zur Slipanlage der Bootswerft Landberg geschleppt werden. Dort wurde er mit Hilfe eines angeschlagenen Stahlseils, durch ein Löschfahrzeug der Feuerwehr aus dem Hafen herausgezogen. Eine nicht alltägliche Aufgabe für die Rettungskräfte, einen LKW-Anhänger hatten sie noch nie aus dem Hafen zu bergen. Schwierig war es die Anhängerdeichsel in die Finger zu bekommen um das Seil an zu bringen. Glück hatte man aber mit dem Wasserstand, der das Herausziehen an der Schrägen begünstigte. Nicht auszudenken währe gewesen wenn zum Breispiel in der Morgendämmerung ein Fischereifahrzeug mit dem Hindernis im Wasser kollidiert währe. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zu dieser Straftat aufgenommen.(Fotos + Bericht Jens Albrecht - FF Büsum)

Verkehrsunfall auf B203 "Osterhof" am 14.06.2008
Am Samstag um kurz nach drei Uhr morgens, geschah ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 203 zwischen Heide und Büsum, in Höhe Osterhof. Ein 29 jähriger Mann kam mit seinem VW-Golf von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach, im tiefen Straßengraben liegen. Der Graben führte aber glücklicherweise zu Zeit kaum Wasser. Der stark alkoholisierte Fahrer erlitt einige Frakturen, konnte aber noch eigenständig aus dem Fahrzeug ins Freie gelangen. Nach dem Ankommendem Notruf bei der Leitstelle-West, gingen die alarmierten Einatzkräfte davon aus, das es sich um mindestens eine Eingeklemmte Person handelte. Darum wurde neben zwei Rettungswagen, einem Notarzt, der Polizei, auch die Feuerwehr Warwerort mit zwei, so wie Büsum mit vier Fahrzeugen und hydraulischen Rettungsgerät zur Unfallstelle geschickt. Vorort löste sich die Anspannung etwas, da sich die Situation nicht so aufregend zeigte, wie angenommen. Der Fahrer konnte vom Rettungsdienst umgehend erstversorgt und ins Westküstenklinikum Heide gebracht werden. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus. Vorsichtshalber suchte man das Fahrzeug und die Grabenböschung mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Verletzten Personen ab. Da Brandgefahr bestand und es nach Benzin roch, wurde ein Löschangriff in Bereitstellung gebracht. Gegen vier Uhr rückten die Einsatzkräfte wieder von der Unfallstelle ab. Immer wieder geschehen in diesem Bereich der B203, meist schwere Unfälle. So ein Sprecher der Feuerwehr. Hier sind wir in Vergangenheit schon öfter gewesen. Die Ursachen sind meistens jedoch unterschiedlicher Herkunft. Überhöhte Geschwindigkeit, Unachtsamkeit, Übermüdung, Leichtsinn, Glatteis. Dieses mal war es wahrscheinlich Alkohol am Steuer. (Fotos + Bericht Jens Albrecht - FF Büsum)

Verkehrsunfall: Auto landet im Garten 02.06.2008
Am Montag Morgen geschah ein Verkehrsunfall auf der Kreuzung Friedrich-Paulsenstraße ecke Otto-Johannsenstraße. Eine Orts unkundigeFahrerin eines dunkelblauen Opel aus der Otto-Johannsenstraße kommend, missachtete die Vorfahrtsregelung an der Kreuzung und wollte gerade aus hinüber fahren. Dabei fuhr Sie in den fließenden Verkehr und rammte einen hellblauen Kombi der auf der Friedrich-Paulsenstraße Richtung Zentrum fuhr. Der Fahrer des Fahrzeugs verlor die Kontrolle, und rauschte durch eine hecke in den Garten des angrenzenden Hauses. Personen wurden hierbei nicht verletzt. Anfangs his es das eine Person eingeklemmt war. Darum wurde neben dem Rettungsdienst, so wie Polizei auch die Feuerwehr Büsum alarmiert. Diese sicherte die Einsatzstelle ab und Klemmte vorsorglich die Autobatterien der verunfallten PKW ab.
(Fotos: FF Büsum / Bericht: Jens Albrecht)

Feuer in der Strandstraße 01.06.2008
Am Sonntag Abend gegen 23 Uhr meldeten Passanten über Notruf 112 der Rettungsleitstelle in Elmshorn starke Rauchentwicklung bei einem Haus in der Strandstraße. („Haus-Sturmvogel“)
Als kurze Zeit später die Freiwillige Feuerwehr Büsum eintraf, schlugen bereits Flammen aus dem Untergeschoss des Hauses. Im ersten Moment war nicht klar ob sich noch jemand im Haus befindet. Es stellte sich aber heraus, das die zwei Ferienwohnungen zur Zeit nicht belegt waren, so das glücklicherweise keine Personen verletzt wurde. Unter schweren Atemschutz ging die Feuerwehr zur Brandbekämpfung vor. Mit zwei C-Rohren löschte man das Feuer. Im Gebäude war die Sicht gleich null und es war nicht leicht den Brandherd zu finden, so ein Sprecher der Feuerwehr. Die neue Wärmebildkamera leistete wieder einmal gute Hilfestellung bei der Orientierung im Qualm. Als man die Fenster geöffnet hatte, konnte man mit einem Hochdrucklüfter der restliche Rauch aus dem Haus blasen. Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr Westerdeichstrich nachalarmiert um die Atemschutzgeräteträger abzulösen die schon im Einsatz gewesen wahren. Die Hitze und Verqualmung war so stark gewesen, das die untere und die darüber liegende Wohnung stark beschädigt wurden. Auch das Nachbarhaus wurde von den Flammen an der Fassade leicht beschädigt. Im Einsatz war die Feuerwehr mit insgesamt Vierzig man und sieben Fahrzeugen. Auch der Rettungsdienst wurde vorsorglich mit zur Einsatzstelle geschickt. Die Kriminalpolizei war in der Nacht noch vor ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
 (Fotos: Rettungsdienst / Klüwer / FFB Bericht J. Albrecht)

Ölunfall am Hafen 04.04.2008
Am Freitag morgen gegen 08:30 Uhr kam es zu einem Ölunfall am Hafenbecken zwei in Büsum. Beim Betanken des Kutters Südwind , wurde durch ein Bedienungsfehlers des am Pier stehenden Tanklastwagens und öffnen eines falschen Abgangs, Dieselöl ins Freie geleitet. Darum strömten laut Aussage der Wasserschutzpolizei Büsum, gut fünfzig Liter Dieselkraftstoff auf die Kaianlage und dem daneben Liegenden Krabbenkutter. Die Alarmierte Feuerwehr Büsum streute die Stelle mit Bindemittel ab und legte auf der Wasseroberfläche des Hafenbeckenrandes ein aufsaugendes Fließ aus, denn auch hier schwamm einiges von dem ausgelaufenem Dieselöl. Am Mittag rückte noch mal, ein Trupp der Büsumer Wehr zur Einsatzsteller aus, um das Vollgesogene Öl-Vlies aufzunehmen und es zu entsorgen. Der Kutter musste von einer Spezialfirma Grund gereinigt werden, da sich das Öl auf dem ganzen Deck verteilt hatte. Im Einsatz waren zehn Feuerwehrleute, die Wasserschutzpolizei und des Hafenamt Büsum.
(Fotos: FF Büsum / Bericht: Jens Albrecht FFB)


Großfeuer Hof Rolfsen 19.02.2008
Vollalarm
In der Nacht zum 19.02.2008 gegen 00:30 Uhr meldete eine Verkehrsteilnehmerin ein Feuer auf einem Landwirtschaftlichen Anwesen am Nordgrovener Weg zwischen Westerdeichstrich und Büsum. Bei eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich der Stalltrakt bereits im Vollbrand. Das direkt  angrenzende Wohnhaus konnte von den vier Feuerwehren des Amtes Büsum, mit etwa 100 Einsatzkräften trotz massivem Wassereinsatz nicht gehalten werden.
Eine Vermutung das sich anfangs im Gebäude noch eine Person befand, bestätigte sich glücklicher weise nicht. Die Feuerwehr war aber vorerst vom schlimmsten ausgegangen und durchsuchte das Wohnhaus nach Personen mit Atemschutzgerätetrgern. Später stellte sich heraus dass sich der Besitzer im Urlaub befand. Ein im Funkenflug befindliches Wohnhaus eines Krabbengroßhandels auf der gegenüberliegenden Straßenseite, konnte geschützt werden. Der Einsatz der Feuerwehr zog sich mit Nachlöscharbeiten, noch bis in die Morgenstunden hinein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
(Fotos: Helga Wiebers u. Jens Albrecht / Bericht: Jens Albrecht)

 
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