Neubau Feuerwehrhaus
Technik
Neubau Feuerwehrhaus der Gemeinde Büsum
Gemeindevertretung stimmt für Neubau des Feuerwehrgerätehauses
Gemeindevertretersitzung am 02.07.2026
In der öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung Büsum am Donnerstag, 02. Juli 2026, im Großen Saal des Watt’n Hus wurde ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Büsum erreicht.
Die Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter haben einstimmig mit Ja für das Bauvorhaben zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Gemeinde Büsum gestimmt. Damit wurde ein klares und starkes Zeichen für die Sicherheit der Gemeinde, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr und die zukünftige Entwicklung des Feuerwehrstandortes gesetzt.
Bereits zuvor war das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt worden. In der Sitzung am 11. Dezember 2025 wurden der aktuelle Planungsstand, die Ergebnisse der Leistungsphase 3 sowie die Fachplanungen und Außenanlagen durch Architekt Herrn Gundelach vom Büro Plan N und die beteiligten Fachplaner präsentiert. Da der Bebauungsplan zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend genehmigt war, konnte damals noch kein endgültiger Beschluss zum Kostenrahmen gefasst werden.
Nun ist auch in diesem Punkt ein entscheidender Schritt erfolgt: Der Bebauungsplan Nr. 56 für das Gebiet nördlich des Mitteldeichsweges und östlich der Einfahrt zum Schnappen wurde durch die Gemeindevertretung genehmigt. Der Beschluss erfolgte mit zwei Nein-Stimmen. Damit sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um das Projekt weiter voranzubringen.
Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses wurde zudem über den aktuellen Projektstand und den nun bekannten Kostenplan beraten. Dabei wurde ein Kostenrahmen mit Sperrvermerk und einer Kostendeckelung in Höhe von 16,8 Millionen Euro beschlossen. Damit erhält das Projekt eine klare finanzielle Grundlage und zugleich eine verbindliche Kostenkontrolle.
Mit den gefassten Beschlüssen können nun die nächsten Schritte eingeleitet werden. Das Bauamt kann den Bauantrag weiter vorbereiten und die Ausschreibungen für das Bauvorhaben auf den Weg bringen.
Die Freiwillige Feuerwehr Büsum freut sich sehr über diese positive Entwicklung und bedankt sich ausdrücklich bei allen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern für die breite Unterstützung. Der einstimmige Beschluss für das Bauvorhaben zeigt, welchen hohen Stellenwert die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr in Büsum haben.
Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt, um die Feuerwehr Büsum zukunftssicher aufzustellen und den ehrenamtlichen Einsatzkräften moderne, funktionale und den heutigen Anforderungen entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen.
Sachstand zur Planung des neuen Feuerwehrhauses
Vorstellung in der Gemeindevertretersitzung am 11.12.2025
In der öffentlichen Gemeindevertretersitzung am 11. Dezember 2025 wurde erstmals der aktuelle Stand der Planungen für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr der Büsumer Bevölkerung vorgestellt.
Die Präsentation fand im „Watt’n Hus“ statt und wurde durch Architekt Herrn Gundelach vom Büro Plan N sowie die beteiligten Fachplaner durchgeführt. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der Leistungsphase 3 einschließlich Architektur, Fachplanungen und Außenanlagen.
Der Grundsatzbeschluss für den Neubau wurde bereits im September 2021 gefasst. Seither wurden die notwendigen planungsrechtlichen Schritte eingeleitet, unter anderem die Aufnahme des vorgesehenen Standortes an der K71 (Mitteldeichsweg/Schnappen) in den Flächennutzungsplan sowie die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan. Die eingegangenen Hinweise wurden ausgewertet und sind in den aktuellen Planungsstand eingeflossen. Die weiteren Schritte umfassen den Abschluss des Bebauungsplanverfahrens, die Finalisierung der Planung und die Vorbereitung des Bauantrags.
In der Sitzung konnte jedoch noch kein abschließender Beschluss zum Kostenrahmen gefasst werden. Da der Bebauungsplan durch den Kreis Dithmarschen noch nicht genehmigt ist, bestehen insbesondere bei den Außenanlagen noch Unsicherheiten in der Kostenermittlung. Aus diesem Grund hat die Gemeindevertretung entschieden, den endgültigen Beschluss über den Neubau und den Kostenrahmen erst nach Genehmigung des Bebauungsplans und einer darauf basierenden belastbaren Kostenkalkulation, voraussichtlich im März 2026 zu fassen.
Positiv hervorzuheben ist, dass die Gemeindevertretung parteiübergreifend den vorgestellten Planungsstand befürwortet und beschlossen hat, das Projekt ohne Unterbrechung weiter voranzutreiben.
Die Freiwillige Feuerwehr Büsum bedankt sich ausdrücklich für das Engagement aller Beteiligten und für die konstruktive Unterstützung durch Politik und Verwaltung. Wir hoffen auf eine zügige Klärung der noch offenen formalen Schritte, damit dieses für die Einsatzbereitschaft und die Sicherheit der Gemeinde zentrale Bauvorhaben zeitnah in die nächste Phase eintreten kann.
Neubau Update Dezember 2023
Die Planung der Gemeinde für ein neues Feuerwehrgerätehaus wieder einen kleinen Schritt weiter. So steht jetzt ein Planungsbüro für die Erstellung eines Konzepts fest, mit der Firma B2K und dn Ingenieure GmbH aus Kiel. Der neue Standort der neuen Wache wird nach derzeitigem Planungsstand am Mitteldeichsweg K71, Einmündung Schnappen bzw. am dortigen Verkehrskreisel sein. Wenn alle Planungen gut laufen, hofft man Mitte 2025 den ersten Spatenstich machen zu können.
Neuer Standort für die Feuerwehr Büsum (11.12.2021)
Der Standort für das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Büsum steht fest. Es wird an der Umgehungsstraße gebaut, die von der Bundesstraße B 203 in Richtung Perlebucht führt.Das Gerätehaus ist im Flächennutzungsplan (F-Plan) vorgesehen, teilt Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje (FWB) mit. Laut Lütje soll das neue Gerätehaus auf einem gemeindeeigenen Grundstück gebaut werden. Es liegt am Kreisel Rechenmeisterweg/Kreisstraße K 71/ Schnappen und ist etwa 12.000 Quadratmeter groß. Was jetzt noch fehlt, ist ein Votum der Gemeindevertretung. Sobald ein entsprechender Beschluss vorliegt, soll mit der Umsetzung begonnen werden. Bislang herrschte bei diesem Thema quer durch die Fraktionen Konsens, an der Notwendigkeit eines Neubaus zweifelt demnach kein Gemeindevertreter. Der Bürgermeister geht davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte 2023 die Bagger anrollen und mit dem Bau begonnen wird.
Wehrführer Andreas Genthe hatte bereits angekündigt, dass das neue Gerätehaus der Meldorfer Feuerwehr als Vorlage für das Büsumer Gebäude dient. Demnach lägen die Baukosten nach derzeitigem Stand bei rund sieben Millionen Euro. Was den Standort betrifft, hätte es keine Alternative gegeben, so Genthe. "Mein Lieblingsstandort wäre am Lehnsweg gewesen", sagt der Wehrführer. "Aus Sicht der Kameraden wäre das ein guter Standort, der für alle gut erreichbar ist. Zum Schnappen ist der Weg weiter." Dennoch akzeptiert Genthe den Standort aus mehreren Gründen: "Die Hilfsfrist von 13 Minuten wird eingehalten. Außerdem entsteht in der Nähe des neuen Standortes ein Neubaugebiet, in dem dann hoffentlich auch viele Kameraden wohnen werden." Die Hilfsfrist ist die Zeit, die Rettungskräfte von der Alarmierung bis zum Erreichen des Einsatzortes benötigen.
Genthe kann die Wahl des Standortes auch deshalb verstehen, weil die Parkplätze am Lehnsweg benötigt werden. "Außerdem ist es heutzutage schwierig, ein Gerätehaus in einem Wohngebiet zu errichten." Theoretisch wäre auch das Gewerbegebiet als Standort infrage gekommen. Doch dieser Gedanke flammte nur kurz auf. "Von dort kämen wir schlechter weg, weil die B 203 gerade im Sommer stark befahren ist." Aus Sicht des Wehrführers führt an einem Neubau kein Weg vorbei. Das jetzige Gerätehaus sei zu eng. Als Beispiel nennt Andreas Genthe den Feuerwehrnachwuchs: "Wenn sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr umziehen wollen, müssen wir immer erst ein Fahrzeug herausfahren."
Bis die ersten Handwerker am Schnappen-Kreisel ihr Werkzeug in die Hand nehmen können, muss ein langer Verwaltungsweg beschritten werden. Hans-Jürgen Lütje zufolge dauert allein die Genehmigung des geänderten F-Planes "etwa ein Jahr plus x". Diese Änderung muss vom Land genehmigt werden, der Kreis wiederum ist für die Baugenehmigung zuständig. Doch bevor die entsprechenden Unterlagen im Kreishaus landen, müssen die sogenannten Träger öffentlicher Belange (TöB) Gelegenheit zu einer Stellungnahme bekommen. Dabei müssen die Einspruchsfristen der etwa 50 TöBs bedacht werden. "Wir müssen Gas geben", sagt Lütje und verweist auf den B-Plan 48. Dort hat es bis zum Aufstellungsbeschluss fünf Jahre gedauert. So viel Zeit wollen die Büsumer bis zum Richtfest am Schnappen möglichst nicht vergehen lassen. (Quelle: DLZ 11.12.2021)
Gemeind Büsum plant neues Feuerwehrgebäude
Die Gemeinde Büsum hat den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses beschlossen. Die entsprechende Grundsatzentscheidung wurde während einer Sitzung der Gemeindevertreter gefällt. Wann es los geht und was der Bau kostet ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Auch eine passende Fläche muss noch gefunden werden, laut Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje. (Quelle: DLZ 08.10.2021)